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Wie ich meine Positionierung als Coach gefunden habe

Meine Positionierungsreise
Inhalt

Heute bin ich echt stolz. Soll ich dir verraten warum? Nach fast vier Jahren in der nebenberuflichen Selbstständigkeit als Coachin habe ich endlich die Positionierung für mein Coaching gefunden.

Tja, auf Reisen sind manchmal die Umwege das spannendste. Welche Umwege ich gemacht habe und was ich daraus gelernt habe, das erzähle ich dir in diesem Blog-Artikel:

  • Meine Positionierungsreise
  • Was passiert ohne klare Positionierung?
  • Expertenpositionierung und Expertenthema – als Coach gesucht und gefunden
  • Positionierung als Resilienz-Coach für Selbstständige
  • Den roten Faden für die Positionierung mit dem eigenen Coaching-Angebot finden
  • Was genau ist Positionierung – meine Erfahrungen
  • Personenmarke: Du bist der entscheidende Faktor für deine Positionierung als Coach
  • Resilienz für Coaches und Resilienz als Thema in Coaching-Prozessen

Lieber hören als lesen? Hier geht’s zur aktuellen Podcast-Folge:

Meine Positionierungsreise

Ich erinnere mich noch genau an den Start: Oktober 2019. Der Mann einer langjährigen Freundin ist Experte für Positionierung und Markenbildung. Und so ganz professionell fragte er mich nach meiner DNA. Ok. DNA – da kommen bei mir leise Erinnerungen an Bio-Leistungskurs Desoxyribonucleinsäure, aber das kann ja hier wohl nicht gemeint sein.

Ich wusste auch noch grob, dass dort alle Erbinformationen gespeichert sind. Quasi die Essenz meines Lebens. Und jetzt ist wohl die Essenz meines Business gemeint: meine Marken DNA.

Es ging um vier Fragen: Wer bin ich? Wie trete ich auf? Wie bin ich? Und was biete ich?

Eins war mir klar: Ich wollte mit Frauen arbeiten. Persönliche Weiterentwicklung begleiten, bei Problemen mit Führungsaufgaben unterstützen oder für privaten Veränderungsprozesse stärken. Und ich wusste auch: ich kann gut dabei helfen, Gedanken und Gefühle zu sortieren, ich bin empathisch und verbreite Freude und Zuversicht. Außerdem hatte ich ja große Expertise: Ich bin nicht nur Coach, sondern auch noch Lehr- und Mastercoach.

So weit so gut. Aber klingt das nach Bettina? Hast du nach dieser Beschreibung eine Idee davon, wer ich bin? Ich vermute nicht.

Wenn du gerade am Anfang deiner Selbstständigkeit als Coach stehst, habe ich etwas für dich:

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Was passiert ohne klare Positionierung?

Das ist schnell erklärt:

  • Du wirst eher als 0-8-15-Coach wahrgenommen, weil du dich nicht von den vielen anderen Coaches abhebst.
  • Du hast Probleme mit dem Marketing. Warum? Wenn du nicht weißt, an wen genau du dich richtest, kannst du auch keine zielgerichteten Inhalte produzieren.
  • Du hast das Gefühl, ständig kämpfen zu müssen, weil du kein klares Ziel hast und dadurch auch nicht fokussiert arbeiten kannst. Viele Eisen im Feuer halten ist anstrengend.

 Aber weiter mit meiner Positionierungsreise:

Nächster Stopp im März 2020 in Göttingen – auf meiner Reise war das nicht nur ein kleiner Ausflug oder Abzweig. Eher so etwas wie eine große Tour zum Tempel der Erleuchtung.

Kleiner Exkurs: Wenn du z.B. auf Java in Indonesien bist und den Borobudur-Tempel kennst, kannst du dir vorstellen, was ich meine. Für die, die noch nicht dort waren: Dieser Tempel besteht aus mehreren Etagen, das sind die verschiedenen Stufen der Erkenntnis. Und die oberste Stufe symbolisiert das Nirwana – Austritt aus dem Kreislauf des Leidens durch Erwachen.

Ich will das hier nicht zu weit treiben, aber ich hatte ein Erwachen, weil ich mit dem Konzept der Resilienz begriffen habe, wie all das, was mir seit Jahren wichtig ist, zusammengehört: Optimismus im Leben, Ressourcenorientierung, positive Psychologie, Achtsamkeit usw.

Resilienz ist die innere Widerstandskraft – eine Kompetenz, die jeder trainieren kann. Das wurde meine Mission. Ich will Frauen dabei helfen, ihre Resilienz auszubauen, damit sie ihren Alltagsstress besser in den Griff bekommen, ihre Probleme lösen können und mental gesund und fröhlich durch die Welt gehen. Das ist jetzt auch ein bisschen vereinfacht, aber wenn du mehr dazu wissen willst, lies gerne meinen Blog-Artikel “Innere Stärke entwickeln – wie du es schaffst, dir selbst zu vertrauen”.

Ich habe dann auch noch die Resilienz-Trainer-Ausbildung bei Sebastian Mauritz gemacht und mich ganz dieser Idee und diesem Schwerpunkt verschrieben.

Expertenpositionierung und Expertenthema – als Coach gesucht und gefunden

Ich wusste wenigstens schon mal etwas genauer, was ich anbieten wollte: Resilienz-Coaching, Resilienz-Selbstlernprogramme, Resilienz-Trainings. Das heißt, ich hatte mein Thema gefunden.

In dieser Zeit fand mich über Linkedin das Stuttgarter Jugendhaus: deutschlandweit einer der größten freien Träger Offener Kinder- und Jugendarbeit. Daraus entstand eine tolle Zusammenarbeit: ein Training für die Mitarbeiter:innen der Personalabteilung, ein Training für die Teamleitungen, ein Training für die pädagogischen Fachkräfte und ein 1:1-Coaching, das auf Wunsch der Klientin um weitere Termine verlängert wurde.

Ich dachte: Super! Läuft ja gut an. Für Resilienz ist Bedarf. Und wenn die Personalleiterin mich immer wieder bucht, wird es wohl gut gewesen sein.

Nun wollte ich aber eigentlich hauptsächlich mit Frauen im 1:1 arbeiten und Workshop oder Trainings eher nebenbei machen. Wie werbe ich also für 1:1? Und vor allem, welche Frauen will ich ansprechen?

Frauen in Führungspositionen brauchen eine Menge Resilienz. Also habe ich meine Werbemaßnahmen in diese Richtung gelenkt. Z.B. bei Linkedin Vernetzungsanfragen gestellt an Ärztinnen, Teamleiterinnen, HR-Verantwortliche und so weiter. Mein Netzwerk ist schnell auf über 2000 Frauen gewachsen.

Das war jetzt die dritte Etappe auf meiner Positionierungsreise:

  • Coaching für Frauen
  • Coaching für Frauen in Führung
  • Resilienz-Coaching für Frauen in Führung

Ich fand es super spannend: In den 1:1-Coaching ging es ganz oft darum, wie die Frauen ihren Alltag anders strukturieren können und auch wie sie bestimmten Problemen mit einer anderen Haltung begegnen und dadurch gelassener werden. Ganz viel Stärkung des Selbstvertrauens und auch Ermutigung, dem Chef mal zu sagen, wenn es wirklich alles zu viel wird.

In den Coaching-Prozessen konnte ich gut weiterhelfen. Für eine stand am Ende des Coachings die Kündigung eines gut bezahlten Führungs-Jobs. Wie sie sagte „wie ein großer Befreiungsschlag erlebt“. Dann bin ich immer völlig ergriffen.

Es ist so schön zu erleben, wenn Coaching Prozesse in Gang setzt und Entscheidungen möglich macht, weil innere Klarheit da ist.

Mein Problem bei dieser Etappe: Ich merkte, dass mir der Content für Social Media nicht so leicht aus der Feder floss. Warum? Ich war nicht im Alltag dieser Führungsfrauen zu Hause und obwohl ich in den Coachings viel erfahren habe, fiel es mir schwer, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, mit denen sich genau diese Frauen auch abgeholt fühlen.

Du hast vielleicht auch in deiner Coaching-Weiterbildung darüber diskutiert, ob man als Coach die Fachexpertise der Klientinnen braucht oder nicht. Für mich ist da die Antwort inzwischen zweigeteilt: Für ein erfolgreiches Coaching brauche ich das nicht  – das habe ich x mal überprüft und gespürt.

Aber für die Texte, die ich schreibe: im Newsletter, in Social-Media, auf der Website ist es enorm hilfreich, wenn ich mich genau mit den Problemen meiner Zielgruppe auskenne. Dann kann ich sie viel gezielter ansprechen.

Diese Erkenntnis hat mich dazu gebracht, mich an Selbstständige und Einzelunternehmerinnen zu richten. Schließlich bin ich ja selbst (zumindest nebenberuflich) selbstständig. Und viele Sorgen der Selbstständigen, die auch online arbeiten kannte ich nur zu gut:

  • Wie organisiere ich meine Zeit, damit ich nicht selbst und ständig arbeite?
  • Welche Aufgaben kann ich delegieren?
  • Wie lerne ich abzuschalten, auch wenn es Kunden gibt, die erwarten, dass ich 24/7 für sie da bin?
  • Wie verkaufe ich mich im Video?
  • Wie überwinde ich meine Angst, mich öffentlich zu zeigen?

Auch hier konnte ich mein Herzensthema Resilienz fortführen. Es braucht nämlich ganz schön viel Widerstandskraft, um sich als Solo-Selbstständige durchzusetzen und nicht im Dschungel der Konkurrenz unterzugehen.

Positionierung als Resilienz-Coach für Selbstständige

In dieser Phase habe ich meinen Online-Kurs „Endlich nichts mehr müssen entwickelt“ – ein 6-Wochen-Programm zur Stärkung der Resilienz. Quasi ein richtiges Grundlagentraining: Visionen entwickeln und Ziele setzen, Glaubenssätze überwinden, mit Emotionen gesund umgehen, Achtsamkeit für den Alltag lernen, ein positives Mindset entwickeln usw. Und vor allem die Erkenntnisse nachhaltig im Alltag umsetzen.

Ich habe mit 10 Unternehmerinnen aus meinem Netzwerk einen ß-Durchlauf gemacht und konnte gute Erfahrungen sammeln.

Eine Frage rumorte aber immer weiter: Braucht es für mein Thema Resilienz überhaupt eine bestimmte Berufsgruppe? Ich habe entschieden: braucht es nicht.

So war meine neue Denkrichtung: Frauen, die es endlich nicht mehr allen recht machen wollen. Davon gibt es nämlich mehr als genug. Wenn ich meinen Test „Mach dir keinen Stress mehr“ mit Frauen mache, ist es fast immer dasselbe Ergebnis: Die Hauptantreiber sind: „Sei perfekt.“ und „Mach’s allen recht.“. Dieses nach außen gequält lächeln und ja, ja sagen und im Inneren spüren „Ich kann nicht mehr.“

Mein vorletztes Motto: Mutig die Maske des Lächelns ablegen – für ein Leben nach deinen Regeln. Klang erst mal gut für mich. Ich war überzeugt – wie übrigens von jedem einzelnen Schritt 😊.

Den roten Faden für die Positionierung als Coach finden

Parallel zu all dem, wovon ich dir hier gerade erzählt habe, passierte aber noch etwas anderes.

Unerwartet, ungeplant und am Ende wie ein großes Feuerwerk

Sprung zurück zu meinem Treffen im Oktober 2019 und meiner Marken DNA: Damals sagte ich ganz vorsichtig zu Stefan:

“Ich bin ja auch Lehrcoach. Wo bringe ich das denn auf der Website und in meinem Angebot unter? Das passt ja so irgendwie gar nicht…”

Und, in der Tat, es passte nicht. Ich habe einfach einen zusätzlichen Menüpunkt „Lehrcoaching“ angelegt. Denn ich bin seit 2016 bei der DGfC als Lehrcoach gelistet und wollte auch gerne ins Lehrcoaching einsteigen.

Plötzlich hatte ich dafür die ersten Anfragen: die Lehrcoachees hatte mich über meine Website gefunden. Ohne große SEO-Bemühungen bin ich mit dem Begriff „Lehrcoach“ und „Lehrcoaching“ bei Google auf Platz 3 oder 4. Also echt unerwartet und ungeplant.

Wenn du eine Weiterbildung zum Coach machst oder gemacht hast, kennst du Lehrcoaching: Das ist die intensive 1:1-Begleitung in den 15 Monaten der Weiterbildung, wo du über alles sprechen kannst, was dich gerade bewegt: Deine Rolle als Coach, dein eigenes Konzept, deine Erfahrungen mit eigenen Coachings, oder deine ganz persönlichen Probleme und Fragen, für die ich als Lehrcoach natürlich auch da bin.

Bei meiner Positionierungsreise frage ich mich immer wieder auch:

  • Was macht mich eigentlich aus?
  • Was mache ich so richtig gerne?
  • Was bringt mich in den Flow?
  • Wo kann ich genau das sein, was mich ausmacht?

Seit letzten Sonntag habe ich die Antwort:

im Coaching mit Frauen, die Coach werden wollen – stärken, unterstützen, ermutigen

🎆 🎉 🌟 Feuerwerk, Konfetti, Sternenregen – yes, das ist es.

Warum?

Warum wusste ich das nicht schon viel früher?

Diese beiden Fragen habe ich mir sehr ausführlich beantwortet.

Zur ersten Frage: Warum?

In dieser Arbeit kann ich zu 100% alles geben, was ich kann:

  1. Als Coachin habe ich die Fachexpertise für das Berufsbild.
  2. Durch etwa 20.000 € Investition in Mentoring und Marketing-Support kenne ich die wichtigen Grundlagen des Marketings, auf die es am Anfang ankommt, und kann meine Erfahrungen weitergeben.
  3. Ich bin geübt im Lehrcoaching, d.h. ich kann auf unterschiedlichen Ebenen beraten und unterstützen: Coaching – Mentoring – Supervision.
  4. Wenn Coaches z.B. mit Gruppen arbeiten, kann ich methodisch konkret helfen (über 20 Jahre Erfahrung in der Lehrerausbildung – ich weiß, wie Didaktik und Methodik geht). Habe ich zum Beispiel neulich erst gemacht: Eine Lehrcoachee hatte einen Auftrag für ein Training mit Leitungspersonen eines großen Unternehmens. Sie war etwas unsicher bezogen auf den Aufbau, die einzelnen Übungen. Ich konnte ihr ganz spontan noch einige Hinweise geben, konkrete bewährte Übungen nennen und ganz viel Sicherheit vermitteln. Das Training wurde ein voller Erfolg und sie ist mit dieser Erfahrung weiter gewachsen.
  5. Und als Resilienz-Trainerin kann ich stärken und gleichzeitig Input geben für zentrale Themen, die den Coaches in den Prozessen mit ihren Klientinnen häufig begegnen (Stress, mangelndes Selbstvertrauen…)

Und ich kann dir versichern: Es fühlt sich soooo gut an, seit ich diese Entscheidung getroffen habe.

Warum wusste ich das nicht schon viel früher?

Ich glaube, hier ist die Antwort ganz einfach: Weil sich die Dinge ent-wickeln müssen.

Es war eine wichtige Phase meiner Persönlichkeits-ent-wicklung als Coach. Und so eine Reise braucht Zeit. Nicht mit Überschallgeschwindigkeit zum Ziel jetten, auch nicht immer die Autobahn nehmen, sondern auf kleinen Pfaden, manchmal auch ohne Wegweiser unterwegs sein.

Sich neu orientieren, neue Richtungen einschlagen und weiterschauen. Und irgendwann ist der Aussichtspunkt erreicht. Ich fühle mich jetzt so wie auch meinem Lieblingsvulkan auf Lanzarote. Ich atme ganz tief durch, ich kann über die kleinen grünen Weinreben in den schwarzen Kuhlen und die braunen Vulkanhügel weit schauen. Das Meer weit unten glitzert. Ja, das ist es. Ja, das will ich. Ich fühle mich unendlich frei.

Frei für all die Frauen, die auch diese Freiheit mit ihrem Coaching leben wollen. Die genauso suchen nach ihrem Zentrum, was sie nach außen tragen wollen. Die die Mission haben, mit ihrem Coaching die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Das alles ist keine Erkenntnis, die über Nacht kommt – doch, vielleicht schon, aber erst in der letzten Nacht nach vielen anderen Nächten 😊.

Was genau ist Positionierung – meine Erfahrungen

Wenn du diesen Begriff googelst, bekommst du tausende Angebote. Marketing-Experten, die dir dabei helfen wollen, deine Positionierung zu finden. Du findest sicherlich auch einen DNA-Bogen mit den vier Fragen:

Wer bin ich? Wie trete ich auf? Wie bin ich? Und was biete ich?

Aber wie um alles in der Welt beantwortest du die? Wie kommst du zu den Antworten? Das ist der entscheidende Punkt.

Und du hörst sicherlich auch, dass du deine Persona definieren sollst: Deine ideale Kundin oder Klientin. Das ist auch nicht blöd. Du kannst dir jemanden überlegen, schreibst etwas auf zum Beruf, zu Hobbys, Interessen, Einkommen, Erfahrungen, Schmerzpunkten, Wünschen usw.

Jetzt denkst du vermutlich: Aber ich will mich doch gar nicht festlegen auf einen Typen. Tja, die Marketing-Experten raten aber dazu, damit dein Content zielgerichtet ist. Das ist auch nicht dumm. Aber es reicht nicht.

Es reicht auch nicht, ein bisschen Social Content zu posten: Vom Sonntags-Spaziergang oder dem Hunde-Training.

Personenmarke: Du bist der entscheidende Faktor für deine Positionierung als Coach

Viel wichtiger für deine Positionierung ist das, was in dir ist.

Du bist der entscheidende Faktor in deinem Business.

Du bist der Mensch, mit dem andere Menschen zusammenarbeiten wollen. Überleg mal – gerade im Coaching. Die Zahlen schwanken, aber zwischen 60 und 80 % des Coaching-Erfolges hängt von der Beziehung ab.

Und wie stellst du gute Beziehungen her? Durch deine Eigenarten, durch deine Empathie, durch deine Kommunikationsfähigkeit, durch deinen Humor, deine Art zu denken – durch dich als Person.

Und da fängt es an, spannend zu werden: Wer bist du? Wer bist du als Coach? Und wie zeigst du das der Welt? Was erzählst du von dir? Wie schaffst du Vertrauen? Das sind die zentralen Fragen.

Für mich habe ich da jetzt Klarheit:

Und weißt du, woran ich das jetzt gerade auch merke? Dieser Blog-Beitrag sprudelt nur so. Wenn es klar ist, bremst nichts mehr, dann kommt der Flow. Und dafür bin ich gerade sehr dankbar.

Und weißt du, was noch toll ist? Als ich vor vier Jahren ein Jahresprogramm gebucht habe, um alle möglichen technischen Dinge für mein Online-Business zu lernen, ging es auch darum, was ich über mich schreibe und was nicht. Meine Mentorin hat mich damals in meiner Ansicht unterstützt, dass ich die Lehrerin besser unter den Tisch fallen lasse. Kommt nicht so gut an. Lehrerin – hat nicht so ein gutes Image.

Heute denke ich: Was für ein Quatsch. Über diesen Ursprungsberuf bin ich zur Lehrerausbildung gekommen und was ich da in über 20 Jahren erprobt habe, fließt heute ein in mein Lehrcoaching und eben auch in die weitere Unterstützung von Coaches. Du kannst bei mir ganz viel Expertise erwarten, wenn es um Kommunikation geht, um Erwachsenen-Didaktik, um Trainings-Struktur… das ist doch wertvoll. Warum sollte ich das unter den Tisch fallen lassen? Jetzt weiß ich genau, wofür genau diese Erfahrung nützlich sein.

Auch das ist bei mir ein Stück Persönlichkeit-ent-wicklung.

Das, was ich in 10 Jahren Coaching, in vielen Lehrcoachings und über 20 Jahren Lehrerausbildung gelernt habe, das gebe ich heute weiter – und zusätzlich alle meine Erfahrungen aus vielen, vielen Kursen, Mentorings und Programmen, die mich in den letzten vier Jahren vorangebracht haben.

Resilienz für Coaches und Resilienz als Thema in Coaching-Prozessen

Und über allem bleibt aber auch das Thema Resilienz: Schließlich war ich da auch schon mal auf der Ebene der Erleuchtung, die ist nicht verloren gegangen. Denn: Du brauchst innere Widerstandskraft, um deine Selbstständigkeit gut zu wuppen und Resilienz ist immer wieder ein Riesenthema im Coaching. Das heißt, dafür bekommst du von mir ebenfalls viele Anregungen, um deine Klient:innen professionell und erfolgreich zu unterstützen.

Fazit für dich und deine Positionierung als Coach

3 Fragen darfst du dir stellen:

  • Was machst du?
  • Für wen machst du es?
  • Und warum machst du es?

Dabei ist die dritte Frage die entscheidende.

Dein Warum.

Positionierung geht von innen nach außen, weil deine Persönlichkeit dein Alleinstellungsmerkmal ist. Du bist einzigartig und genau darauf basiert eine gute Positionierung.

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