Warum mein Jahresrückblick auch dir etwas bringt
Jahresrückblicke sind für mich so ähnlich wie die Über-mich-Seite. Ich erzähle von mir und gleichzeitig beziehe ich dich ein und überlege, was du davon hast, meinen Rückblick zu lesen.
Als Coach kennst du das: Es geht oft um Veränderung, um Übergänge, um neue Wege. Dazu gehört der Blick zurück und der Blick nach vorne. In diesem Jahresrückblick biete ich dir beides an. Ich erzähle dir von meinen Erlebnissen und vielleicht motivieren dich die Fragen, auch selbst am Jahresende wertschätzend auf dein Jahr zurückzublicken.
Natürlich kannst du meinen Jahresrückblick auch hören. Hier geht’s zur Podcast-Folge:
Am Jahresende ist oft eine besondere Energie da. Ich nutze sie und am Ende des Artikels findest du Impulse für deinen Ausblick auf 2026.
Wusstest du, dass Schreiben Stress reduzieren kann? Probier’s aus und reflektiere deine Gedanken schriftlich. Am besten mit großen Selbstmitgefühl – das stärkt deine Resilienz und gibt dir Mut für gute Entscheidungen.

Das hatte ich mir für 2025 vorgenommen und so ist es gelaufen
Entspannt ins Jahr starten: ✔ ☺️
Ich hatte wieder eine wunderbare Zeit auf Lanzarote. Weite, Wind und Wellen… Das sind die Essentials für mich zum Entspannen. Irgendwo auf einem Vulkan sitzen, die Haare fliegen waagerecht, Sonne bei 24 Grad. Tief atmen und zur Ruhe kommen…



Mein Motto war: Weiter so!
Das habe ich auch umgesetzt. Und zwar ohne minutiöse Wochen-, Monats-, Jahresplanung. Das stresst mich und lässt mir nicht hinreichend Freiräume. Natürlich hatte ich Pläne, aber eben nicht so strikt, wie in den tausend Tipps der Organisations-Experten empfohlen.
Ich habe meinen eigenen Stil. Und ich finde nichts befriedigender, als diesen eigenen Stil weiter auszubauen und dadurch so zu arbeiten, wie es am besten zu mir passt – hat in 2025 super funktioniert.
Meine Pläne:
- Blogartikel schreiben ✔
- Podcastfolgen erstellen ✔
- Gast in anderen Podcasts sein ✔
- Linkedin bespielen ✔
Ich kann überall einen Haken machen 😊. Und: Darüber hinaus gab es noch eine Reihe weiterer erfolgreicher Marketingaktivitäten und berührender privater Ereignisse, von denen ich dir im Jahresrückblick gerne erzähle.
Das habe ich 2025 über mich selbst gelernt
Am Anfang des Artikels habe ich dich gefragt: „Wie hast du die Beziehung zu dir selbst gestaltet?“
Meine Antwort auf diese Frage: Ich habe gelernt, mir zu vertrauen. Es läuft. Ich habe zu dem gefunden, was ich wirklich gut kann und vermutlich deshalb auch unglaublich gerne mache.
Ich arbeite viel. Viele Tage 12 Stunden. Und: Es ist wunderbar. Denn: Ich habe eine in höchstem Maße sinnvolle Tätigkeit. Alles, was ich tue, ist eingebettet in Größeres. Indem ich Coaches zu einem guten Start in die Selbstständigkeit verhelfe, leiste ich einen Beitrag dazu, dass immer mehr Menschen an sich glauben. Und das erfüllt mich. Eben weil es sinn-erfüllt ist.
Wusstest du, dass „Sinn“ als Schutzfaktor der seelischen Resilienz gilt?
Sinn erspüren: Tränen der Rührung…
Sinn erkennen: Leuchten in den Augen…
Sinn erleben: Fühlen, dass es einfach stimmig ist, was du tust.
Wenn zum Beispiel Magdalena schreibt:
Bettina ist ein engagiertes Herz, das wirklich alles gibt, um zu unterstützen und im Findungs- und Entwicklungsprozess zu begleiten und das Beste rauszuholen. Ich habe mich immer sehr abgeholt gefühlt und von ihren Hinweisen und Ideen inspirieren lassen.
… dann ist das genau die Resonanz, die mir zeigt, wie sinn-erfüllt meine Arbeit ist.
Wenn dich das Thema Sinn als ein Teil seelischer Resilienz genauer interessiert, empfehle ich dir das Buch von Christina Comnick und Sebastian Mauritz: Sinn: „Über Leben in Krisen“. Ist gerade im Sommer 2025 erschienen.
Christina war übrigens auch bei mir im Podcast: „Sinnkrisen meistern und echte Erfüllung finden“.
An dieser Stelle gleich noch zwei weitere Buchtipps.



Darauf bin ich 2025 stolz
Stolz ist eine sehr kraftvolle Emotion, die wir uns oft gar nicht zugestehen. Gehört sich nicht. Wirkt arrogant. Oder was auch immer deine bremsenden Gedanken hier sein können. Ich möchte dich ermuntern: Trau dich. Es lenkt deine Gedanken auf Erfolgserlebnisse – kleine wie große. Mach dich nicht immer klein. Schau selbstbewusst auf das, was du geschafft hast. Ich bin mir sicher: Es lohnt sich.
Für mich war es in 2025 ein neues Produkt: Blog-Mentoring – Sichtbar mit Substanz (1:1)
Vielleicht fragst du dich jetzt: „Warum gibt es bei ihr auf einmal Blog-Mentoring? Dafür sind doch andere Experten bereits sehr etabliert auf dem Markt.“
Ja, das stimmt. Allerdings sind die meisten Kurse oder Mitgliedschaften in Communitys Gruppenangebote. Oft mit sehr aktuellem und fundiertem Input, aber weniger mit einem individuellen Support. Und genau das biete ich an.
Wenn meine Kundinnen das Programm „Erfolgsstory“ absolviert haben, haben sie ihre Positionierung gefunden, ihr Branding entwickelt und stimmige Website-Texte geschrieben. Und sie haben erlebt, wie wertvoll mein Blick von außen auf ihre Texte ist. Genau das setze ich in „Sichtbar mit Substanz“ fort.
Viele wollen einen Blog starten, weil sie gerne schreiben und weil das ein sehr wirksames Marketing-Instrument ist, um nachhaltig sichtbar zu werden.
Wenn’s dich interessiert – hier findest du alle Details zum Programm „Sichtbar mit Substanz“ – Content-Beratung für Coaches
Die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe
Anfang des Jahres habe ich den Sichtbarkeits-Kongress von Leonie und Markus Walter verfolgt. Sie sind Experten für smarte Linkedin-Strategien und unterstützen dabei, über Linkedin zu Neukunden und mehr Sichtbarkeit zu kommen. Bei dem Kongress waren interessante Gäste im Interview. Alles rund um Reichweite und Sichtbarkeit.
Ein Thema fehlte mir: Sichtbarkeit durch eine überzeugende Über-mich-Seite
Also schrieb ich eine Mail und habe kurz und knackig meine Idee vorgestellt. Die Antwort kam von jemandem aus dem Team: „Leonie und Markus werden sich in ein paar Wochen melden.“ Nichts passierte.
Am 30.11. – 11 Monate später – dann eine Mail: „Du hattest dich Anfang des Jahres mit dem Themen-Vorschlag für unseren Sichtbarkeits-Kongress gemeldet. Das Thema „Über-mich-Seite“ könnte für unseren Kongress relevant sein. Gerade bereiten wir den Kongress für Januar 2026 vor.“
Das Interview fand gleich Anfang Dezember statt und jetzt freue ich mich riesig, neben Marike Frick, Prof. Dr. Oliver Pott, Dr. Kathrin Hamann und anderen Marketing-Experten beim nächsten Sichtbarkeits-Kongress dabei zu sein.
Ich werde dich rechtzeitig über den Newsletter informieren. Der Kongress wird vom 16. bis 24. Januar ausgestrahlt.
Gibt es vielleicht im nächsten Jahr auch für dich ein Vorhaben, mit dem du einen Schritt hinaus aus deiner Komfortzone machen willst? Nicht ganz raus – das verunsichert zu sehr – aber vielleicht ein bisschen? Meine Mail, mit der ich mich für diesen Sichtbarkeits-Kongress „angepriesen“ habe, war für mich so ein kleiner Schritt raus aus meiner Komfortzone.
Falls du meinen Newsletter noch nicht bekommst: Melde dich gleich an.
Als Coach überzeugen: Mit deiner Persönlichkeit, deinen Fähigkeiten und deiner Lebenserfahrung. Im Newsletter bekommst du Impulse, die dir helfen, deinen individuellen Weg zu finden und die für dich richtigen Entscheidungen zu treffen.
Jede Woche. Persönlich. Ohne Marketing-Getöse.
Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht
Ich habe dieses Jahr bei dem Adventskalender von Sara Menzel-Berger (Technikelfe) mitgemacht. Hinter meinem Türchen gleich am ersten Tag gab es meinen Minikurs zur Über-mich-Seite.
„Warum gibst du so viel kostenlos raus? Hast du keine Angst, dass jemand das kopiert?“ Das fragte mich eine Kundin bei einem Call. Wichtige Frage. Ganz spontan war bei mir die klare Resonanz: Nein. Ich habe keine Angst.
Warum nicht? Weil ich auch für mich daran glaube, was ich meinen Kundinnen vermittele. Ich bin nicht kopierbar. Meine Persönlichkeit, meine Erfahrungen hat kein anderer.
Ja, Worksheets lassen sich kopieren. Aber die Rahmung, die Einordnung, die Auswertung im Gespräch – da habe ich ganz meinen Stil. Den kann mir keiner nachmachen – eben weil Persönlichkeit einzigartig ist. 😊
Dafür bin ich 2025 besonders dankbar
Klingt das blöd, wenn ich jetzt sage: Ich bin dankbar für meine Arbeit als Persönlichkeitsschürferin und Positionierungsberaterin?
Mag sein, aber es ist wahr. Wenn meine Kundinnen zufrieden sind, weil sie spüren, dass sie endlich das Fundament für „ihr“ Business gelegt haben. Ein Coaching-Business, dass exakt zu ihrer Persönlichkeit passt. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber das erfüllt mein Leben.
Sabine Rentsch schreibt z.B.: „Ich habe alles erreicht – und sogar mehr, als ich mir zu Beginn vorgestellt habe. Heute präsentiere ich mich mit einem vollständig authentischen Angebot und das fühlt sich einfach großartig an.“
Oder Corinne Voss: „Ich weiß jetzt eindeutig, wo ich stehe, für was ich stehe und in welche Richtung ich mich entwickeln möchte. Auf dieser Grundlage kann ich nicht nur für meine Arbeit, sondern auch in persönlicher und privater Hinsicht viel leichter Entscheidungen treffen, die zu mir passen.“
Oder Rebecca H.: „Ich habe viel mehr Mut und Vertrauen gefunden, in meine eigene Persönlichkeit, meine Erfahrung, mein Wissen. Oft denken wir ja, gerade am Beginn von etwas Neuem, wir seien noch nicht klar, gut oder erfahren genug, um zu beginnen. Dank Bettina weiß ich jetzt: Das Tun bringt Klarheit. Erste Ergebnisse geben mir Vertrauen in meine Fähigkeiten. Das Ausprobieren bringt Erfahrung.“
Hast du manchmal den Gedanken, dass mit dem Start in dein Coaching-Business alles neu ist? Du jonglierst zwischen den vielen verschiedenen Aufgaben und hast das Gefühl: Völlig fremdes Terrain…
Das ging mir zuerst auch so. Bis ich herausgefunden habe, dass ich ganz viel von meinem Ursprungsberuf auf mein Business übertragen kann. Ich unterstütze dabei, die eigene Persönlichkeit kennenzulernen, an sich und die eigenen Ziele zu glauben und schließlich den einen Weg zu finden, der passt. Das gilt für Coaches genauso wie für angehende Lehrer:innen.
Es ist nicht alles neu. Ich habe vor gut 6 Jahren mich selbst mitgenommen auf diesen neuen Weg.
Auch mit meinen Referendar:innen gibt es Situationen, für die ich sehr dankbar bin. Zum Abschied hat mir der letzte Jahrgang einen Geschenkkarton überreicht. Darin u.a. ein Glas mit Zetteln. Jede und jeder hat sich dort ganz persönlich bedankt.
„Sie haben mir viel Ruhe und Sicherheit gegeben. Danke, dass Sie an mich geglaubt haben.“
„Ich bedanke mich von Herzen für Ihr offenes Ohr und die ganzen Tipps, die mir beim Wachsen geholfen haben.“
„Vor allem Ihre positive Blickrichtung war für mich besonders wertvoll.“
Wenn ich mich richtig erinnere, stammt von dem Psychotherapeuten Gunther Schmidt die schöne Idee: Menschen bei gutem Verhalten ertappen. Das geht so ähnlich wie mit den Zetteln. Nur schreibt jeder auf einen Zettel, was er oder sie bei Kolleg:innen Schönes, Erfreuliches, Positives beobachtet hat. Eine wunderbare „warme Dusche“. Übt auch, nicht immer nur bei Fehlern und Misserfolgen zu verharren. 😉 Geht auch gut in der Familie – vielleicht gerade zu Weihnachten? Auch als Rückblick?


Wenn du neue Wege gehst, nimmst du dich selbst immer mit. Das hat nicht nur die Konsequenz, dass du möglicherweise immer wieder bei demselben Typ Mann landest, der dir nicht guttut 😉, sondern es geht auch positiv. Du nimmst deine Stärken mit.
Vielleicht hilft dir dieser Gedanke auch bei deinem Schritt in die Selbstständigkeit. Klar, du musst viel lernen über Marketing, um sichtbar zu werden, aber wie du das machst, worauf du bei dir zählen kannst – das ist nicht neu. Das bist du. Schau mal drauf, wo du bisher schon Erfolge hattest.
Was waren in deinen früheren Jobs deine Stärken? Die nimmst du auch mit in deine Selbstständigkeit. Übrigens: Merkst du was? Hier sind wir auch wieder beim Thema Stolz. Auf deine Stärken darfst du nämlich durchaus auch stolz sein.
Und wofür bin ich noch dankbar?
Meine Mutter wird im März 95 und sie ist immer noch ziemlich lebendig. Das freut mich sehr. So lange eine Mutter zu haben, die einen liebt, ist ein großes Geschenk.
Meine Unterstützerinnen: Ich habe gelernt, dass ich nicht alles selbst können muss. Es hat schon seinen Grund, dass es Spezialistinnen gibt. Deshalb suche ich mir für Tätigkeiten, die ich nicht gut kann, zu denen ich keine Lust habe oder die mich einfach zu viel Zeit kosten, Unterstützung.
Nadja Luge ist SEO-Fachfrau. Mit ihrem Support ranke ich bei Google mit mehreren Artikeln auf den vorderen Plätzen.
Dorothee Probst hilft mir, Anzeigen zu schalten bei Google. Dadurch hatte ich im Jahr 2025 viele Neu-Eintragungen für meinen 5-Tage-Kurs „Start als Coach“. Insgesamt haben diesen kleinen Kurs bereits über 700 Menschen heruntergeladen.

Sigrid Thomas (Expertin für Website und Personal Branding) habe ich es zu verdanken, dass meine Website meine Persönlichkeit und meinen Stil ganz wunderbar zum Ausdruck bringt.
Es tut so gut zu wissen: Ich kann 100% vertrauen und muss mich nicht mit Dingen herumplagen, die einfach nicht zu meiner Expertise gehören.
Aber halt: So ganz stimmt das nicht. Ich habe über die Jahre z.B. bei Nadja so viel gelernt, dass ich „eigentlich“ auch allein weitermachen könnte. Will ich aber nicht. Denn: Der fachliche Austausch ist einfach unersetzlich. Bei jedem Meeting sind Aha-Erkenntnisse dabei und im Dialog lerne ich immer weiter. Das schätze ich sehr.
Meine Marketing-Highlights 2025
Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel von 2025
Podcast „Endlich Coach: Sichtbar werden & Klienten gewinnen!“
Dieses Jahr habe ich die 10.000 Downloads geknackt 💪. Und ich bin im Ranking auf Platz 80.441. Wenn du bedenkst, dass es mehrere Millionen Podcasts gibt, finde ich das gar nicht so schlecht nach 3 Jahren. 😉 Podseo misst Rankings, indem es die Sichtbarkeit und Positionen eines Podcasts auf verschiedenen Hörplattformen und in Suchmaschinen wie Google verfolgt.



Es gab viele spannende Interviews rund um Sichtbarkeit, Reichweite, Marketing…
Meine Gäste waren (chronologisch von Anfang 2025 an):
Jannike Stöhr, Anika Bors, Youri Keifens, Judith Peters, Margot Maric, Andrea Birkhölzer, Sara Menzel-Berger, Sonja Mahr, Theresa Ackermann, Christina Comnick, Sandra Ott, Christiane Lach, Alexandra Polunin, Peggy Bendler, Irene Theiß, Maike Burk.
Wenn du mir folgst, gehörst du vermutlich auch zu den Business-Frauen, die eher leises Marketing schätzen. Und wenn man keine Lust hat, in Reels zu tanzen, stellt sich natürlich die Frage: Was sind erfolgreiche Alternativen, um sichtbar zu werden?
Gastauftritte
Eine gute Möglichkeit ist z.B., als Gast in anderen Podcasts Interviews zu geben oder Gastartikel in einem Blog zu schreiben. Es lohnt sich zu recherchieren, wer eine ähnliche (aber nicht völlig gleiche) Ausrichtung hat, sodass es bei der Zielgruppe Schnittmengen gibt. Dann ist es für beide Seiten bereichernd.
Ich war in diesem Jahr Gast in folgenden Podcasts:
Persönlichkeit als Positionierung – Interview im SEO-Freunde Podcast von Maike Burk
Persönlichkeit im Business: Wie du dein Fundament mit Authentizität baust – Interview im Podcast „Mit Struktur zum Erfolg“ von Sandra Ott
So entwickelst du deine eigene Stimme, ohne andere zu kopieren – Interview im „Podcastwonder Magazin“ von Anika Bors
Kontrolle loslassen, Vertrauen lernen und Freiheit gewinnen – Gastartikel bei WOMENB!Z, Netzwerk von Female Entrepreneurs
Das ist 2025 richtig gut gelaufen
Anfragen kommen
…ohne dass ich aktiv werde. Grund: Mehrere Jahre SEO, Blog, Newsletter, Podcast – alles erst mittelfristig wirksam, aber dann richtig.
Was bei mir dieses Jahr sonst noch los war
Sommerkongress in Göttingen zum 10jährigen Jubiläum der Resilienz-Akademie
Falls Resilienz auch in dein Interessensgebiet gehört, lohnt sich ein Blick auf die Seite der Resilienz Initiative.
Das Motto: Gemeinsam für eine resilientere Welt
Kurzbeschreibung auf der Website: „Die Resilienz Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, im ersten Schritt bis 2030 1,5 Millionen Menschen darin zu unterstützen, resilienter zu werden. Das schaffen wir nur, wenn wir gemeinsam an einem flexibleren Umgang mit Problemen, Stress und Krisen in der Welt arbeiten und uns gegenseitig unterstützen. Erfahren Sie hier, wie das gelingen kann!“
Ein unglaublich ambitioniertes Projekt – und ich bin als Resilienz-Trainerin dabei. Zukünftig bilde ich auch Resilience Guides aus, die ganze Organisationen resilienter und krisensicherer machen.
Das ist jetzt kein Seitensprung weg von meiner Positionierung. Sondern: Für mich ist Resilienz das Dach oder das Fundament für jeden Erfolg. In jedem Beruf. In jedem Business. Eben auch im Coaching-Business. So wie die Wurzeln bei einem sehr alten Olivenbaum, der sehr stabil ist und herrliche Früchte trägt.
Erst dachte ich, wenn ich jetzt mit Coaches arbeite, muss ich diesen Schwerpunkt aufgeben. Nein, muss ich nicht. Denn Resilienz fließt ein in meine Arbeit: Zum Beispiel auch, wenn ich Coaches dabei unterstütze, ihr Coaching-Programm zu entwickeln.
Viele Coaches spezialisieren sich auf das Thema Stressbekämpfung, Überforderung, Neuorientierung. Und da kann ich wunderbar mein Fachwissen als Coach und Resilienz-Trainerin einbringen. Ist im Übrigen eher selten, dass Positionierungsberater:innen hier auch inhaltlich helfen können.
KI-Fortbildungen
Meine Erkenntnis: Es ist wichtig, gut zu reflektieren, welche Rolle ich der KI gebe. Was kann sie für mich tun? Was aber auch nicht?
Ich habe mich gefragt, ob in Zeiten von KI mein Textfeedback in meinem Programm „Erfolgsstory“ überhaupt noch relevant ist. Sind meine Kommentare und Verbesserungsvorschläge nicht völlig entbehrlich, weil die KI viel schneller und besser kluge Texte ausspuckt?
Nein, mein Feedback bleibt wichtig. Und zwar, weil es im ersten Schritt darum geht, dass du deine individuelle Schreibstimme findest. Ich leihe dir meinen kritischen Blick von außen: Passt das, was du schreibst wirklich zu dir? Höre ich da deine Art, deine Untertöne, deinen Stil, den ich aus den Gesprächen mit dir kenne?
Erst wenn das sitzt, ist die KI eine gute Unterstützung. Dann kannst du sie füttern mit deinen Vorgaben und Texten. Gute – d.h. individuelle – Ergebnisse bekommst du erst, wenn du vorher klar hast, wie du klingen möchtest.
Wie nutzte ich KI? Ich sage nie: Schreib mir mal einen Text zum Thema xy. Zuerst schalte ich immer mein Gehirn ein und danach kommt meine Kollegin ChatGPT zum Zuge. Ich bitte sie um weitere Ideen. Sie analysiert meine Texte kritisch, gibt mir Verbesserungsvorschläge, ergänzt meine Gedanken. Dazu habe ich mir einige Custom GPTs gebaut und Projekte angelegt, sodass ich nicht jedes Mal neu erklären muss, wer ich bin und für wen ich schreibe.
Für mein Blog-Marketing ist es natürlich auch wichtig, dass die KI meine Artikel findet und bestenfalls zitiert. Dafür optimiere ich die Texte so, dass meine Botschaften relevant sind für die Leserinnen und deshalb von der KI verlinkt werden.

Weitere Highlights aus meinem Jahr 2025
Zum zweiten Mal Oma auf Bali ☺️
Am 15.12.25 um 19.15 Uhr ist ein Mädchen geboren. Einen Namen gibt es noch nicht. Das war schon bei dem ersten Kind eine längere Geschichte. Vor gut 5 Jahren bat Wayan seine engsten Angehörigen – auch mich – darum, Vorschläge zu machen.
Er hat dann alle Namen auf kleine Zettel geschrieben und im Tempel mit Räucherstäbchen und Ritualen auf die Resonanz der Götter gewartet. Sorry, das klingt jetzt hier etwas grob, aber genauer kann ich es nicht beschreiben. Ich habe nur per Video das Ganze von außen miterleben dürfen.
Sehr ernsthaft, sehr verbunden mit überirdischen Mächten. Am Ende war’s dann Abhinaya. Mal schauen, wie das Mädchen zu seinem Namen kommt.



Mein Geburtstag auf Bali
Da ich im August Geburtstag habe, feiere ich diesen Tag ganz oft auf Bali. Dieses Mal hatten wir Überraschungsbesuch – das Geschenk war gleichzeitig das Dinner: Gelber Reis – den gibt es nur zu ganz besonderen Gelegenheiten, Fisch, Hühnchen, Gemüse… alles sehr lecker und sehr balinesisch.



Meine größten Herausforderungen in 2025
Ganz ehrlich? Den PC runterfahren, Pause machen, rechtzeitig schlafen gehen..
Es macht nämlich alles so viel Freude, dass ich mir manchmal ein bisschen viel abverlange. 😊
Mein 2025 in Zahlen
- 4746 Follower bei Linkedin und 449 Abonnenten für den Newsletter über Linkedin
- 735 Downloads des 5-Tage-Kurs Start als Coach
- 6 veröffentlichte Blogartikel (Das scheint sich so einzupendeln. Mehr schaffe ich einfach nicht.)
- 26 Podcastfolgen: Endlich Coach: Sichtbar werden & Klienten gewinnen! (Solo-Folgen und Interviews mit interessanten Gästen)
- 52 Newsletter – sehr konsequent jede Woche (und das seit 6 Jahren 😊)
- 10.058 Webseiten-Besucher in 2025 (auch hier habe ich die 10.000 geknackt 😉; und seit Mitte September macht meine Seite einen Sprung um 10 Plätze nach vorne. Das siehst du in der ersten Grafik, die sich auf die letzten 3 Monate bezieht.)


- 5 Reisen in 3 Länder: Frankreich (Provence und Loire), Indonesien (Bali) und Spanien (Lanzarote). Meine klimatischen, sprachlichen und landschaftlichen Vorlieben sind unschwer zu erkennen (und tauchen in jedem Jahresrückblick wieder auf…).
- 68 Einheiten Personal Training – online (echt effizient: maximal 5 Minuten Vorbereitungszeit, um Matte, Hanteln und Stativ ins Wohnzimmer zu tragen). Ich brauche einfach die festen Termine. Alleine raffe ich mich nicht auf. Aber zusammen mit einer Freundin und unter Anleitung unserer sympathischen und professionellen Trainerin Tamara geht das super.
- x Stunden Gespräche mit interessanten Menschen
- y Stunden nachdenken über mich, mein Business und das Glücklichsein
- z Die Intensität meines Lebens lässt sich einfach nicht in Zahlen ausdrücken.
Zig gelaufene Kilometer oder Schritte: Keine Ahnung, wie viele genau – es ist die Summe aus 2 x pro Woche knapp 2 Stunden walken oder im Sommer auch gerne 1,5 Stunden radeln – nach wie vor mit der besten Sportpartnerin ever.
Ich war übrigens so naiv, dass ich vor dem Kauf meines E-Bikes dachte: „Prima. Dann kann ich ja auch mal in den Alpen fahren.“ Neee, auch mit Akku-Unterstützung sind schon die lippischen Berge steil. Mit anderen Worten: Jede Menge Training gleich vor der Haustür. Mein Herz wird es mir danken.



Mein Ausblick auf 2026
Kennst du eigentlich Transition-Coaching? Das ist es so ähnlich wie das, was hier gerade im Jahresrückblick 2025 passiert. Blick zurück verbunden mit den Fragen: „Was nehme ich mit? Was lasse ich da?“ und dann der Blick nach vorne: „Wo will ich hin? Was erwartet mich? Was will ich erreichen?“

Jetzt hänge ich mich mal etwas aus dem Fenster – sind das nicht alles Fragen, die du dir auch stellen kannst bei der Entscheidung, ob du endlich den Schritt in die Selbstständigkeit als Coach wagst? Oder in die nebenberufliche Selbstständigkeit? Oder endlich die Neupositionierung wagst, obwohl du schon Jahre auf dem Markt bist?
Spüre mal gut in dich hinein, was du nächstes Jahr brauchst, was dir guttut. Ist es vielleicht an der Zeit, endlich deine „Erfolgsstory“ als Coach zu schreiben. Es ist schon Absicht, dass mein Programm so heißt. 😉 Schau dich gerne um auf der Website und wenn du das Gefühl hast, dass ich dich bei deiner Positionierung unterstützen kann, melde dich bei mir für ein Positionierungsgespräch.
Was ich 2026 anders mache
Mehr Timeboxing – vor allem bei Tätigkeiten, die ich nur so halbspannend finde, z.B. Posts anderer Menschen bei Linkedin kommentieren, Vernetzungsanfragen stellen und Begrüßungsnachrichten schreiben – muss alles sein. Ist aber auf einer Motivationsskala von 1 bis 10 maximal eine 3. Deshalb: Ich brauche dafür feste Zeiten und klare Routinen. Habe ich mir schon so oft vorgenommen. Mal sehen, ob es 2026 klappt.
Und: Ich starte am 07. Januar mit einem Jahresplanungsworkshop bei Tanja Lenke. Bin sehr gespannt. Du weißt ja, minutiöseste Planung brauch ich nicht, aber vielleicht entwickele ich in diesem Workshop eine für mich passende Grobstruktur für das Jahr. Kann ja nicht schaden.
Darauf freue ich mich 2026 besonders
Immer wieder Bali. Meine Bali-Reise nächsten Sommer ist eigentlich kein großes Abenteuer. Aber trotzdem: Es passiert immer etwas, was ich nicht erwartet habe. Letztes Jahr z.B. eine Einladung bei den Großeltern von Ari: auf dem Dorf, zwischen Kuh und Hühnern, sehr traditionell, sehr bescheiden und mit ganz viel Wertschätzung uns Gästen gegenüber.
Auf jeden Fall sehe ich dann das 6 Monate alte „Baby Girl“ von Wayan und Ari. Ich freu‘ mich riesig. Bei Abhinaya war Corona. Ihn habe ich erst mit 2 Jahren kennengelernt, weil wir vorher nicht reisen konnten.
Dieses Projekt nehme ich mir für 2026 vor
Eigentlich sind es viele kleine Projekte. Und zwar: regelmäßige Gastauftritte in anderen Podcasts. Diese Art Marketing ist so richtig meins. Ich lerne interessante Menschen kennen. Inspirierende Gespräche entstehen. Meine Reichweite wächst und die ganze Aktion braucht relativ wenig Vorbereitung. Macht Spaß und bringt was – beste Kombi im Marketing. 😀
Was ist wichtig für dein Business in 2026?
„Vertrauen ist die Währung der Zukunft“ – diesen Satz habe ich neulich irgendwo gelesen und möchte ihn hier gleich mit dir teilen. Genau darum geht es nämlich. KI schreibt Social Media Posts, KI schreibt Blogartikel, KI schreibt Website-Texte. KI erklärt dir die Welt, natürlich auf der Basis dessen, womit sie vorher gefüttert wurde.
Was sie aber (noch) nicht kann: menschliche Begegnung ersetzen. Deine zukünftigen Klient:innen wollen keinen Roboter – sei er auch noch so charmant. Sie wollen ein Gegenüber, das Empathie empfindet und Emotionen erspürt. Das kann die KI nicht.
Und: Es braucht Menschen, die Haltung haben, bewerten können und Position beziehen.
Das bedeutet für dein Business: Zeig dich als Persönlichkeit. Mit deinen Gedanken, Reflexionen und Einschätzungen. Fakten gibt’s überall. Dafür braucht die Welt dich nicht. Aber deine Haltung ist einmalig. Trau dich damit raus. Das ist die Basis, um Vertrauen aufzubauen. Menschen lernen dich als Person kennen und vertrauen dir. So gewinnst du neue Klienten und hast Erfolg mit deinem Coaching-Business.

Mein Motto für 2026 heißt:
Wie ist das bei dir? Gibst du dir ein Motto für das kommende Jahr? Ein Wort? Ein Gedanke? Ein Gefühl? So eine Art Leitfaden, der dich durch die nächsten 12 Monate trägt?
Mein 2026 soll nicht voller werden. Sondern klarer: Mein Stil. Mein Rhythmus.
Kleine kreative Idee zum Schluss:
Hast du schon mal ein Visionboard gemacht? Nimm dir große Bögen Papier, ein paar Zeitschriften (kannst du natürlich auch digital umsetzen) und wähle das aus, was zu den Reflexionsfragen passt. Was findest du schön? Was spricht dich sofort emotional an? Gestalte dein Bild für 2026.
Denn: Die Vorstellung einer Handlung aktiviert im Gehirn dieselben Regionen wie die Handlung selbst. Genau deshalb kann von dieser Methode eine große Kraft und Energie ausgehen. Probier’s aus.
Ich wünsche dir eine wunderbare Weihnachtszeit und ich schließe mit dem Spruch, den du aus meinem Newsletter kennst:
Auf zum Erfolg!
Weil du kannst, was du willst.
Alles Liebe, deine Bettina


